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Erklärvideos für Ihr Fachwissen

Aus Ihrem Fachwissen entsteht ein Video, das Ihr Produkt, einen Arbeitsablauf oder ein Fachthema verständlich erklärt. Thema, Bildstil und Sprache stimmen wir auf Ihre Zielgruppe und den Einsatz ab.

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Die Kaufpreisbrücke als eigene Arbeitsprobe

Bilder, Sprecherstimme, Musik und Geräusche sind mit KI erzeugt. Unternehmen und Personen im Video sind frei erfunden.

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Textfassung der Arbeitsprobe lesen

Das Beispielunternehmen und die Personen sind frei erfunden. Die folgenden Abschnitte geben den Sprechertext der Arbeitsprobe wieder.

Ausgangsfrage

Der Käufer bietet vierundzwanzig Millionen Euro. Für ihre Anteile bekommt die Familie achtzehn Millionen. Niemand hat getrickst. Wo also sind die sechs Millionen geblieben?

Das Beispielunternehmen

Das ist die Kessler Antriebstechnik, ein Familienbetrieb im Maschinenbau. Heinz Kessler ist sechsundsechzig. Die Firma ist sein Lebenswerk, über Jahrzehnte aufgebaut. Seine Tochter Anna leitet den kaufmännischen Bereich. Übernehmen möchte sie nicht. Deshalb verkauft die Familie.

Der Unternehmenswert

Der Käufer beginnt seine Bewertung beim Ergebnis aus dem operativen Geschäft. Gemeint ist der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Fachleute nennen diese Kennzahl EBITDA. Einmalige Sondereffekte werden herausgerechnet. Was übrig bleibt, nennt man bereinigtes oder adjustiertes EBITDA. Bei Kessler sind das vier Millionen Euro im Jahr. Diesen Wert multipliziert der Käufer mit einem Bewertungsfaktor, dem sogenannten Multiplikator. Er orientiert sich an den Preisen, die für vergleichbare Unternehmen gezahlt werden. Für Kessler setzt der Käufer das Sechsfache an. Vier Millionen Euro mal sechs ergeben vierundzwanzig Millionen Euro. Das ist der Unternehmenswert. Diese Zahl bewertet nur den Betrieb selbst. Sie tut so, als hätte die Firma keine Schulden und kein Geld in der Kasse. Der Kaufpreis für die Anteile ist etwas anderes. Zwischen beiden liegt eine Brücke. Wir gehen ihre vier wichtigsten Posten durch.

Posten für Posten

Der erste Posten ist der Bankkredit. Die Firma schuldet der Bank fünf Millionen. Bei der Übergabe wird der Kredit abgelöst. Diese fünf Millionen gehen an die Bank. Der zweite Posten ist das Geld in der Kasse, eineinhalb Millionen. Dreihunderttausend Euro davon braucht die Firma als Grundstock für den Zahlungsverkehr. Diese Mindestliquidität gehört zum Betrieb. Extra bezahlt wird sie nicht. Der Rest kommt zum Preis hinzu, also eins Komma zwei Millionen. Der dritte Posten sind die Pensionen. Die Firma hat ihren Beschäftigten Betriebsrenten zugesagt. Solche Zusagen wirken wie Schulden, die erst später fällig werden. Fachleute nennen sie schuldenähnlich. Deshalb gehen eins Komma acht Millionen ab. Der vierte Posten heißt Working Capital. Gemeint ist das Geld, das im Tagesgeschäft gebunden ist. Also Vorräte und offene Kundenrechnungen, abzüglich offener Lieferantenrechnungen. Beide Seiten legen vorab fest, wie viel davon normal ist. Das ist der Referenzwert. Am Stichtag der Übergabe liegt der Wert vierhunderttausend Euro darunter. Diese Lücke müsste der Käufer auffüllen. Also geht sie vom Preis ab. Läge der Wert darüber, bekäme die Familie mehr. Unterm Strich sind das sechs Millionen weniger. Am anderen Ufer kommen achtzehn Millionen an. In der Praxis ist die Brücke meist länger. Je nach Unternehmen kommen weitere Posten und Sonderfälle hinzu.

Verhandlungssache

Jeder dieser Posten ist Verhandlungssache. Was zählt zu den Schulden? Nur der Bankkredit? Oder auch Leasing, Steuernachzahlungen und zugesagte Boni? Je mehr als Schuld oder schuldenähnlich gilt, desto weniger bleibt für die Familie. Wie viel Geld muss im Betrieb bleiben? Jeder Euro Mindestliquidität fehlt der Familie am Ende. Und was ist beim Working Capital normal? Der Durchschnitt des letzten Jahres? Oder der höchste Stand im Jahr? Je höher der Referenzwert, desto mehr wird am Stichtag abgezogen. Genau hier liegt Ihr Verhandlungsspielraum.

Was das für Sie heißt

Fragen Sie schon beim ersten Angebot, wie der Käufer vom Unternehmenswert zum Kaufpreis rechnet. Lassen Sie sich für jeden Posten die Annahmen nennen. Und rechnen Sie Ihre eigene Brücke vorher durch. Zwei Angebote mit demselben Unternehmenswert können sehr unterschiedlich viel Geld bedeuten. Vergleichen Sie also, was am Ende auf Ihrem Konto landet.

Merksatz

Die sechs Millionen sind also nicht verschwunden. Der größte Teil löst den Bankkredit ab. Der Unternehmenswert ist nicht der Kaufpreis.

Zusätzliche Angaben im Bild

Die Titelkarte nennt „Die Kaufpreisbrücke. Wie aus dem Unternehmenswert der Kaufpreis wird“. Das Beispielunternehmen ist die Kessler Antriebstechnik GmbH mit rund 180 Beschäftigten. Heinz Kessler wird als 66-jähriger Gründer vorgestellt, Anna Kessler als 36-jährige kaufmännische Leiterin. Als Beispiele für einmalige Sondereffekte werden Grundstücksverkauf und Rechtsstreit genannt. „Enterprise Value“ bezeichnet den Unternehmenswert. Ein Unternehmenswert ohne Schulden und ohne Kasse heißt im Angebot oft „cash-free, debt-free“.

Die Brücke rechnet mit 24 Millionen Euro Unternehmenswert, abzüglich 5 Millionen Bankkredit, zuzüglich 1,2 Millionen freier Kasse, abzüglich 1,8 Millionen Pensionen und 0,4 Millionen Working Capital. Es bleiben 18 Millionen Euro Kaufpreis.

Der Abspann erläutert: Angenommen ist ein Verkauf der Gesellschaftsanteile mit Abrechnung zum Übergabestichtag. Bei anderen Vertragsmodellen sieht die Brücke anders aus. Die Beträge sind vereinfacht, vor Steuern und Transaktionskosten. Allgemeine Information, keine Rechts- oder Steuerberatung im Einzelfall.

Titelkarte und Abspann enthalten bewusst Platzhalter für Logo und Kontakt eines Beraters.

Was soll Ihr Publikum verstehen?

Ein Produktvideo beantwortet andere Fragen als eine Einführung für Mitarbeiter. Deshalb beginnen wir mit dem Thema, den Zuschauern und dem Anlass. Was wissen sie bereits? Welche Zusammenhänge sollen sie anschließend verstehen? Und wo wird das Video eingesetzt, etwa auf der Website, im Vertrieb oder in einer Schulung?

Ihr Wissen bleibt die Grundlage

Für ein Gespräch helfen vorhandene Unterlagen, eine Beschreibung des Themas und typische Fragen Ihrer Zielgruppe. Gemeinsam klären wir, welche Inhalte wichtig sind, welche Erklärung sie brauchen und was sich sinnvoll zeigen lässt.

Ich entwickle die Erklärung und setze das Video um. Die fachlichen Aussagen stimmen wir miteinander ab. Eine anschauliche Darstellung muss zum Inhalt passen, gerade wenn es um erklärungsbedürftige Produkte oder Abläufe geht. Mehr über mich erfahren Sie auf der Startseite unter Über mich.

Thema, Bildstil und Sprache

Die Gestaltung richtet sich danach, was das Video vermitteln soll. Auch die Länge und Sprache passen wir an den vorgesehenen Einsatz an. Zum fertigen Video gehört ein Hinweis auf die mit KI erzeugten Inhalte. Auf der Startseite finden Sie weitere Themen- und Stilbeispiele. Die dort gezeigten zusätzlichen Bilder sind mit KI erzeugte Einzelbilder.

Was zeigt die Arbeitsprobe?

Die Kaufpreisbrücke zeigt, wie ein Fachthema aus dem Bereich Unternehmenskäufe und Unternehmensverkäufe zum illustrierten Erklärvideo wird. Das Video erklärt in rund viereinhalb Minuten den Weg vom Unternehmenswert zum Kaufpreis.

Die Arbeitsprobe ist für den Einsatz durch Berater gestaltet. Der sichtbare Logo-Platzhalter ist deshalb beabsichtigt. Sie zeigt eine mögliche Umsetzung; Ihr eigenes Video wird auf Ihr Thema und Ihren Auftritt abgestimmt.

Sprechen wir über Ihr Vorhaben.

Im kostenlosen Erstgespräch klären wir Ihre Ausgangslage und den nächsten sinnvollen Schritt.

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